Einige Studien haben die psychologischen Erkenntnisse von Menschen mit Diabetes, die Insulin spritzen, bestätigt, dass die meisten von ihnen in unterschiedlichem Ausmaß psychische Hürden bei der Anwendung der Insulintherapie aufweisen. Diese psychischen Hürden beeinflussen wiederum den Blutzuckerspiegel. Zum einen führt bei Menschen mit Diabetes in Stresssituationen wie Müdigkeit, Angst, Enttäuschung oder Aufregung ein Anstieg des Blutzuckerspiegels aufgrund der Reize, wodurch die Insulinmenge steigt. Gleichzeitig erhöht sich die Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin, was die Insulinausschüttung weiter steigert. Dies kann zu einem Abfall des Insulinspiegels führen, psychische Störungen können Diabetes auslösen oder verschlimmern, und Diabetes verstärkt die psychischen Störungen. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, der die Symptome immer weiter verschlimmert.
Insulin ist ein Protein, das den Blutzucker nicht selbst senkt und daher nur injiziert werden kann. Die Insulinverabreichung erfolgt hauptsächlich subkutan, wodurch der Blutzucker besser kontrolliert werden kann. Bei fortgeschrittenem Diabetes führt die Verbesserung des Blutzuckerspiegels zu einer besseren Blutzuckerkontrolle.
Die Funktion der β-Zellen zeigt eine Erholungstendenz, und auch die körpereigene Blutzuckerregulation kann wiederhergestellt werden. Insulin trägt somit zur Reparatur und zum Schutz der β-Zellen bei. Da Insulin-Injektionen nicht so stark abhängig machen wie Medikamente, können Menschen mit Diabetes frühzeitig auf Insulin zurückgreifen, um ihren Blutzucker zu regulieren und Folgeerkrankungen vorzubeugen.
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