
Mythos 1: Um den Effekt der Blutzuckersenkung und Gewichtsabnahme zu erzielen, ist viel oder anstrengende Bewegung notwendig.
Achten Sie darauf, sich nicht zu überanstrengen oder anstrengende Sportarten zu wählen. Es wird empfohlen, dass Sie sich nach der Aktivität entspannt und nicht müde fühlen.
Zeit und Intensität der körperlichen Betätigung sollten anhand von Faktoren wie Alter, körperlicher Kraft, Herz-Lungen-Funktion, Umfang der bisherigen körperlichen Betätigung und Grad der Blutzuckerkontrolle des Patienten bestimmt werden.
Erschöpfung nach hochintensivem Training kann zu Erregung im Nervensystem führen, was wiederum den Blutzuckerspiegel erhöhen kann.
Gleichzeitig befindet sich der Körper während anstrengender körperlicher Betätigung in einem Zustand der Hypoxie, und der anaerobe Stoffwechsel produziert eine große Menge an sauren Produkten, was zu einem Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt und einer Verringerung der Immunabwehr des Körpers führt.
Mäßig intensive körperliche Betätigung steigert die Glukoseverwertung, erhöht die Insulinsensitivität, verbessert die Insulinresistenz und trägt zur Senkung des Blutzuckerspiegels bei.
Missverständnis 2: Solange man jeden Tag Sport treibt, muss man die Ergebnisse nicht sehen.
Bewegung ist für Diabetiker nicht einfach nur Bewegung, sondern eine Form der Behandlung.
Durch Bewegungstherapie lassen sich positive Effekte wie eine Senkung des Blutzuckerspiegels, eine Senkung der Blutfettwerte, eine Verbesserung der Herz-Lungen-Funktion, eine Steigerung der Stimmung und eine Gewichtskontrolle erzielen.
Trainingspläne und Trainingsmethoden sollten regelmäßig überprüft und der Trainingsplan nach eingehender Analyse zeitnah angepasst werden.
Finden Sie schließlich eine Sportart, die Ihnen liegt und die Sie lange durchhalten können, und wenden Sie diese konsequent an.
Missverständnis 3: Morgen möchte ich von XX lernen und fünf Kilometer mit ihm laufen.
Die Wahl der Übungsform sollte auf den individuellen Gegebenheiten basieren, einschließlich Alter, Geschlecht, körperlicher Kraft, Funktionszustand wichtiger Organe, Wetterbedingungen, Aktivitätsbedingungen usw.

Sie sollten außerdem eine Sportart wählen, die für Sie bequem, machbar und langfristig durchführbar ist und Ihren persönlichen Hobbys entspricht.
Patienten mit Schmerzen in Taille und Knie können beispielsweise Übungen vor Ort oder mithilfe von Fitnessgeräten in der Gemeinde durchführen, anstatt lange zu gehen oder zu laufen.
Missverständnis Nr. 4: Wenn man Medikamente einnimmt, braucht man keinen Sport zu treiben, oder wenn man Sport treibt, braucht man keine Medikamente einzunehmen.
Es ist ein Irrtum zu glauben, dass man, nur weil man bereits Antidiabetika einnimmt, keinen Sport mehr treiben muss.
Körperliche Betätigung kann nicht nur Kalorien verbrennen, sondern auch den Blutzucker senken und das Gewicht reduzieren.
Daher stellt körperliche Betätigung an sich eine Art blutzuckersenkende Therapie dar, insbesondere Bewegung nach den Mahlzeiten, wodurch der Blutzucker effektiv gesenkt werden kann.
Sportliche Betätigung kann die Wirkung von blutzuckersenkenden Medikamenten verbessern.
Missverständnis 5: Trainieren, wann immer man will oder nur, wenn der Blutzucker hoch ist

Unregelmäßige Trainingszyklen, mangelnde Ausdauer oder Sport nur dann, wenn man Lust dazu hat, und Sport nur dann, wenn der Blutzuckerspiegel hoch ist, sind schädlich für Diabetiker.
Unregelmäßige körperliche Betätigung hilft nur dabei, den Blutzucker nach dem Essen vor dem Training zu kontrollieren, hat aber zu anderen Zeiten keine Wirkung auf den Blutzucker, und die Blutzuckerkontrolle wird keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen.
Regelmäßige Bewegung kann die Insulinsensitivität erhöhen, die Insulinresistenz verbessern und dazu beitragen, den Blutzucker- und den HbA1c-Wert zu senken.
Mythos 6: Man kann jederzeit Sport treiben.
Manche Diabetiker treiben gerne morgens auf nüchternen Magen Sport, was sehr falsch ist.
Da körperliche Anstrengung Energie verbraucht, kann Energiemangel zu Schwindel, Herzrasen, kaltem Schweiß und anderen Beschwerden führen. In schweren Fällen kann es zum plötzlichen Tod kommen.

Hinzu kommt, dass das Morgenwetter im Herbst und Winter kalt ist, und die niedrigen Temperaturen stimulieren die Ausschüttung von Glucagon-Hormonen wie Adrenalin und Schilddrüsenhormonen im Körper, was die Hyperglykämie verschlimmert; kalte Luft erhöht auch die Wahrscheinlichkeit von Atemwegsinfektionen und verschlimmert den Zustand.
Daher sollten Sie etwa eine Stunde nach einer Mahlzeit mit dem Training beginnen. Der Abstand zwischen Insulin-Injektion und Training sollte mindestens eine Stunde betragen. Ist dieser Abstand kürzer, vermeiden Sie Injektionen in häufig beanspruchte Körperteile und injizieren Sie das Insulin stattdessen in den Bauch.
Missverständnis 7: Aufwärmübungen sind optional und müssen nicht durchgeführt werden.
Aufwärmübungen sind ein notwendiger Schritt im Fitnesstraining.

Das Aufwärmen vor sportlichen Aktivitäten kann die Erregung des Körpers steigern, die Muskelviskosität verringern, die Gelenkflexibilität erhöhen und Sportverletzungen vorbeugen.
Deshalb ist es wirklich wichtig, den Mund zu halten. Trotzdem können wir Naschkatzen uns nicht davon abhalten. Nach dem Essen: Weiter geht's!