Die japanische Regierung führte eine Studie zum Zusammenhang zwischen Vitamin C und Altersstar unter 40.000 Personen durch. Die Ergebnisse zeigten, dass das Risiko, an Altersstar zu erkranken, bei Menschen, die mehr Vitamin C über die Nahrung aufnehmen, um etwa 30–40 % gesenkt werden kann. (Wichtig ist hierbei, dass Vitamin C über die Nahrung und nicht über Tabletten aufgenommen wird. Das sollte jedem klar sein.)
Experten gehen davon aus, dass mit zunehmendem Alter das Protein in der Augenlinse oxidiert und so zu Altersstar führt. Das vom japanischen Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales eingesetzte Forschungsteam unter der Leitung von Shoichiro Tsukino, dem Forschungsdirektor des Nationalen Krebszentrums Japans, untersucht, ob Vitamin C die Peroxidation des Linsenproteins verhindern kann.
1995 untersuchten Forscher rund 40.000 Personen im Alter von 45 bis 60 Jahren, analysierten deren Ernährung und berechneten daraus die durchschnittliche Vitamin-C-Aufnahme. Im Jahr 2000 wurde dann untersucht, ob bei diesen Personen Altersstar diagnostiziert oder operiert worden war, um den Zusammenhang zwischen Vitamin-C-Aufnahme und Augenerkrankungen zu ermitteln.
Laut den Umfrageergebnissen hatten Männer mit der höchsten durchschnittlichen täglichen Vitamin-C-Zufuhr (Medianwert 211 mg) ein um 35 % geringeres Risiko, an Altersstar zu erkranken, als Männer mit der niedrigsten Zufuhr (Medianwert 52 mg). Das Risiko, dass der Star so schwerwiegend ist, dass ein operativer Eingriff erforderlich ist, ist um 30 % geringer.
Bei Frauen wies die Gruppe mit der höchsten Vitamin-C-Zufuhr (Medianwert 258 mg) eine um 41 % niedrigere Erkrankungsrate auf als die Gruppe mit der niedrigsten Zufuhr (Medianwert 75 mg), und das Risiko eines so schweren Verlaufs, dass ein chirurgischer Eingriff erforderlich war, war um etwa 36 % geringer.
Laut japanischen Medienberichten liegt die durchschnittliche tägliche Vitamin-C-Aufnahme in Japan bei etwa 110 mg pro Person. Eine Zitrone enthält demnach etwa 70 mg, eine Orange etwa 22 mg Vitamin C. Masao Furuta, Professor an der Kyorin-Universität in Japan, rief die Bevölkerung dazu auf, sich im Alltag ausgewogen zu ernähren und mehr Vitamin C aus Zitrusfrüchten, Grapefruits und anderen Lebensmitteln zu beziehen. (Bitte beachten Sie: Natürliches Vitamin C und künstliche Vitamin-C-Präparate sind etwas völlig anderes. Letztere können Herzkrankheiten, Nierensteine und Brustkrebs verursachen. Natürliches Vitamin C kommt ausschließlich in Lebensmitteln vor; abgesehen vom Verzehr von Obst sind andere Lebensmittel unersetzlich.)
Kommentar
Die Hersteller westlicher Arzneimittel sind die betrügerischsten. Sie präsentieren künstliches Vitamin C und gleichzeitig Studien über natürliches Vitamin C, um dessen angebliche Vorzüge zu beweisen. Tatsächlich sind die beiden Produkte aber völlig verschieden. Sie wollen die Menschen täuschen, indem sie künstliches Vitamin C vortäuschen. VW hat, wie sich herausstellte, eine Menge Idioten darauf hereingelegt und sich damit selbst geschadet.