Insulinpens Insulin-Injektionstabletten sind eine praktische und benutzerfreundliche Methode zur Verabreichung von Insulin zur Diabetesbehandlung. Sie sind mit Insulinpatronen vorgefüllt und ermöglichen eine genaue Dosierung, was sie bei Menschen mit Diabetes, die eine Insulintherapie benötigen, sehr beliebt macht. Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung zur Anwendung. Insulinpens und das Verständnis der optimalen Injektionsstellen und Insulinwirkungsprofile:
Verwendung Insulinpens:
- Vorbereitung des Stiftes: Schrauben Sie die Kappe ab, setzen Sie eine neue Nadel auf und bereiten Sie den Pen vor, indem Sie den Dosiswähler auf 2 Einheiten stellen und den Kolben drücken, bis ein Tropfen Insulin an der Nadelspitze erscheint.
- Einstellen der Dosis: Drehen Sie den Dosiswähler auf die von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verordnete Menge.
- Injektionsvorgang: Wählen Sie die richtige Injektionsstelle, reinigen Sie die Stelle mit einem Alkoholtupfer (vermeiden Sie jodhaltige Lösungen, da diese Insulin denaturieren können), kneifen Sie eine Hautfalte zusammen (außer am Gesäß), führen Sie die Nadel in einem 90-Grad-Winkel ein, drücken Sie den Knopf zur Insulinabgabe und halten Sie ihn 10 Sekunden lang gedrückt, bevor Sie die Nadel herausziehen.
- Standortrotation: Um eine Lipohypertrophie (Verdickung des Fettgewebes) zu vermeiden, die die Insulinaufnahme beeinträchtigen kann, sollten die Injektionsstellen innerhalb eines Bereichs regelmäßig gewechselt werden.
Insulin-Injektionsstellen &Absorptionsraten:
- Abdomen: Der Bauchraum bietet die schnellste Insulinaufnahme (nahezu 100 %) und ist daher ideal für kurz- und ultrakurzwirksame Insulininjektionen. Injizieren Sie das Insulin in einem Abstand von mindestens 5 cm vom Bauchnabel.
- Außenseite des Oberarms: Mit einer Absorptionsrate von ca. 85 % ist diese Stelle eine weitere Option, wenngleich die Absorption etwas langsamer erfolgt als über den Bauch.
- Äußerer Oberschenkel: Die Außenseite des Oberschenkels absorbiert Insulin mit einer Effizienz von etwa 70 %. Um eine subkutane Injektion zu gewährleisten, sollte die Haut leicht zusammengedrückt werden, insbesondere bei mittel- und langwirksamem Insulin.
- Gesäß (Außen- und Oberseite): Dieser Bereich nimmt Insulin am langsamsten auf und erfordert kein Kneifen der Haut. Er eignet sich am besten für mittel- und langwirksames Insulin, da die langsamere Aufnahme eine gleichmäßige Insulinwirkung über den ganzen Tag oder die ganze Nacht ermöglicht.
Insulinwirkungsprofile:
- Kurz wirksames Insulin: Die Wirkung setzt etwa 30 Minuten nach der Injektion ein, erreicht ihren Höhepunkt nach 2 bis 3 Stunden und hält etwa 6 bis 8 Stunden an. Um den Blutzuckeranstieg durch die Nahrungsaufnahme auszugleichen, sollte das Medikament eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten verabreicht werden.
- Schnell wirkendes Insulin: Die Wirkung setzt innerhalb von 5 bis 10 Minuten nach der Injektion ein, erreicht ihre maximale Wirkung nach 1 bis 2 Stunden und hält etwa 4 bis 5 Stunden an. Verabreichen Sie dieses Insulin je nach Anweisung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin zeitnah zu den Mahlzeiten oder unmittelbar danach.
Lassen Sie sich stets von Ihrem Gesundheitsteam individuell beraten, um eine persönliche Empfehlung zur Insulinverabreichung, Dosierung und zum Zeitpunkt der Anwendung zu erhalten, da diese je nach Ihren spezifischen Bedürfnissen und Umständen variieren können.