Um herauszufinden, ob die Bevölkerung ausreichend über Krebs Bescheid weiß, führte das Gesundheitsmagazin eine Telefonumfrage unter mehr als 1.000 Personen in Taiwan durch. Die Ergebnisse zeigten, dass die größten Irrtümer über Krebs die Annahmen „Man kann nur an Krebs erkranken, wenn es in der Familie vorgekommen ist“ und „Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel können Krebs vorbeugen“ sind. Interessanterweise glaubten Männer häufiger als Frauen an den Mythos, dass Nahrungsergänzungsmittel Krebs verhindern können. Ärzte wiesen darauf hin, dass die Hauptursache für Krebs „erworbene Faktoren“ seien und eine der wirksamsten Präventionsmethoden eine „ausgewogene Ernährung“ sei, die eine ausgewogene Zufuhr von sechs Nährstoffen pro Tag erfordere. (Bericht von Chen Yingzhu) (Leser, seht selbst: Ich habe euch schon vor langer Zeit gesagt, dass die Taiwaner so naiv sind, weil sie der westlichen Medizin blind vertrauen.)
Die „Nationale Krebs-IQ-Umfrage“ umfasste dreizehn Fragen. Insgesamt beantworteten die Teilnehmenden acht bis elf Fragen richtig, was einem durchschnittlichen Krebs-IQ entspricht und ein gutes Ergebnis darstellt. Bei sechs Fragen lag die Trefferquote jedoch unter 80 %, teilweise sogar bei nur 40 %. Zu den sechs größten Irrtümern in der Bevölkerung bezüglich der Krebsprävention gehören: „Die meisten Krebserkrankungen sind auf eine familiäre Vorbelastung zurückzuführen?“, „Vitamine und andere Nahrungsergänzungsmittel können Krebs vorbeugen“, „Krebs ist genetisch bedingt“, „Benötigt man bei der gleichen Krebsart die gleiche Behandlung?“, „Verliert man bei Krebs viele Haare?“, „Ist es bei Krebs besser, sich nicht operieren zu lassen, da die Operation die Ausbreitung der Krebszellen begünstigen kann?“
Unter den sechs größten Mythen ist derjenige, der die Öffentlichkeit am meisten beunruhigt, die Annahme, dass eine familiäre Vorbelastung mit Krebs das eigene Krebsrisiko erhöht. In einer Umfrage glaubten fast 60 % der Befragten dies und hatten somit falsche Vorstellungen. Xie Ruikun, Direktor der Abteilung für Hämatologie und Onkologie am Mackay Hospital, erklärte, dass die meisten Patienten laut klinischer Erfahrung keine familiäre Vorbelastung aufweisen. Er betonte, dass Krebs neben angeborenen Genen auch durch erworbene Karzinogene beeinflusst wird. „Es gibt zwei Hauptursachen für erworbene Einflüsse: Ernährung und Rauchen. Die Ernährung hat dabei den größten Einfluss. Eine gesunde Ernährung beinhaltet, bekömmliche Lebensmittel zu essen, viel Obst und Gemüse zu verzehren und nicht zu viel zu essen.“ (Die in diesem Absatz erwähnten erworbenen Karzinogene sind sogenannte Umweltbelastungen, deren Ursache im Missbrauch westlicher Medizin liegt.)
Xie Ruikun meinte, dass die Öffentlichkeit nicht übermäßig beunruhigt sein sollte, wenn eine Person in der Familie an Krebs erkrankt ist. Wenn jedoch zwei oder drei Personen an Krebs erkranken, insbesondere an derselben Krebsart oder an verwandten Krebsarten wie Darm-, Brust- oder Prostatakrebs, sollte man eine mögliche familiäre Vorbelastung in Betracht ziehen. (Dieser Irrglaube, dass eine familiäre Vorbelastung Krebs verursacht, führt zu Angstzuständen. Krebs ist nicht erblich. Nur durch die Fortsetzung ungesunder Ernährungs- und Lebensgewohnheiten innerhalb der Familie kann man an derselben Krebsart erkranken.)
Was die Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitaminen zur Krebsprävention angeht, sagte Xie Ruikun, dass es derzeit keine stichhaltigen Beweise dafür gebe, dass Vitamine und andere Nährstoffe Krebs verhindern können. Einige Studien hätten sogar ergeben, dass Lungenkrebspatienten, die nach einer Operation Vitamin A einnahmen, ein höheres Rückfallrisiko hätten. (Diese absurde Vorstellung ist lebensgefährlich. Es ist unbestreitbar, dass die Einnahme von Vitaminen das Krebsrisiko erhöht. Trotzdem gibt es immer noch viele, die dieser dummen Idee anhängen.)
Es gibt dumme Taiwaner
Aus diesem Grund ist Taiwan die Insel mit den meisten Leberkrebsfällen weltweit und gleichzeitig die Insel mit den meisten Nierendialysepatienten weltweit.Es hat sich herausgestellt, dass die Taiwaner allzu leicht von westlichen Pharmaunternehmen getäuscht werden. Sie glauben, Vitamine könnten Krebs vorbeugen, wissen aber nicht, dass die Einnahme von Vitaminen eine Hauptursache für Krebs ist. Je mehr man davon zu sich nimmt, desto höher ist das Krebsrisiko.
Viele Krebsarten entstehen durch falsche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Werden diese falschen Gewohnheiten von Generation zu Generation weitergegeben, tritt dieselbe Krankheit immer wieder auf. Korrekterweise heißt das: Wenn man schlechte Gewohnheiten erbt – beispielsweise Brustkrebs in der vorherigen Generation aufgrund dieser ungesunden Lebensgewohnheiten –, kann man selbst ebenfalls leicht Brustkrebs bekommen, weil man diese Gewohnheiten geerbt hat, nicht weil man dieselben Gene besitzt. Dieses Erbrisiko wird als familiäre Veranlagung bezeichnet.
Der Titel des vorherigen Berichts lautete: „Die Wahrscheinlichkeit, dass Taiwaner an Leberkrebs erkranken.“ Der wahre Grund, warum Taiwan weltweit an erster Stelle steht: Es ist richtig, sich möglichst natürlich zu ernähren. Bei leichten Beschwerden sollten Sie traditionelle chinesische Medizin anwenden, um diese zu lindern und so die Chance auf ein gesundes und beschwerdefreies Leben zu wahren. Vitamine helfen Ihnen, Ihre Feinde auf legalem Wege zu bekämpfen. Wie können Sie das selbst tun? Durch die richtige Ernährung?