Die tägliche Einnahme von Vitaminpräparaten zur Gesundheitsvorsorge ist tief im Bewusstsein der Menschen verwurzelt. Das amerikanische Magazin „New Scientist“ berichtete jedoch, dass eine übermäßige Vitaminzufuhr nicht nur ungesund, sondern sogar gesundheitsschädlich sein kann. Es ist das Curry, das viele Menschen gerne essen, das angeblich Alzheimer vorbeugen und Darmpolypen reduzieren kann. (Ich hatte ja schon vor langer Zeit erwähnt, dass ich nicht weiß, wie viele Menschen das glauben. Jetzt sieht man es ja.)
Das amerikanische Magazin „New Scientist“ berichtete diese Woche, dass gekaufte Vitamine Krankheiten möglicherweise nicht verhindern können. Experimentelle Untersuchungen ergaben, dass Vitamine zwar freie Radikale neutralisieren können, die der Gesundheit schaden, im menschlichen Körper aber keine Wirkung zeigen. Die Folgen könnten sogar noch schlimmer sein als erwartet. Noch beunruhigender ist, dass wissenschaftliche Studien nicht beweisen können, dass Vitamine dem menschlichen Körper tatsächlich nützen. (Sie können Krankheiten nicht nur nicht verhindern, sondern sie sogar verursachen.)
Einige Experten behaupten, Vitamin E könne das Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfälle senken, doch eine andere Studie zeigt, dass Vitamin E Herzinsuffizienz verursachen kann. Vitamin C hingegen, das viele Menschen in Form von Süßigkeiten konsumieren, kann Arteriosklerose beschleunigen und anderen Erkrankungen vorbeugen. Manche Menschen haben dadurch sogar Probleme. (Vitamin E gilt als Risikofaktor für Herzerkrankungen, und Vitamin C kann nicht nur die Aorta schädigen, sondern auch Brustkrebs verursachen. Daher glauben viele Frauen in Taiwan, dass eine höhere Vitamin-C-Zufuhr die Haut aufhellt und Brustkrebs vorbeugt. Tatsächlich kann der Verzehr von Orangen oder Kiwis, die natürliches Vitamin C enthalten, Herzerkrankungen und Brustkrebs vorbeugen und gleichzeitig die Haut aufhellen. Westliche Pharmaunternehmen verwirren die Öffentlichkeit mit diesen Informationen. Bitte beachten Sie: Vitamin-C-Tabletten sind nicht mit natürlichem Vitamin C gleichzusetzen, und diese künstlichen Präparate sind die Ursache für die schädlichen Auswirkungen.)
Wissenschaftler haben jedoch herausgefunden, dass duftendes Curry nicht nur köstlich ist, sondern auch einen weiteren Vorteil bietet. Die Nationale Universität Singapur bestätigte, dass Kurkuma im Curry antioxidative Inhaltsstoffe enthält, die das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung wirksam reduzieren können. Selbst wenn man nur alle sechs Monate Curry isst, ist der Effekt deutlich spürbar. (Mir läuft schon beim Gedanken an dieses Curry das Wasser im Mund zusammen, es ist wirklich köstlich.)
Dr. Tze-Pin Ng von der National University of Singapore analysierte die Ernährung von 1010 Asiaten im Alter von 60 bis 93 Jahren ohne Anzeichen von Alzheimer. Dabei stellte er fest, dass mindestens einmal im Monat innerhalb von sechs Monaten Curry gegessen wurde. Personen, die mehr als einmal im Monat Curry aßen, schnitten im MMSE, einem Test der kognitiven Fähigkeiten, besser ab als diejenigen, die gar kein oder kaum Curry aßen. (Diese Studie ist sehr fundiert. Curry ist gelb und hat ein kräftiges Aroma. Es ist ein Lebensmittel, das Qi stärkt. Die Lunge steuert das Qi, und die Lunge ist die Mutter der Niere. Daher ist es unbestreitbar, dass Curry die Nieren stärkt. Die Niere steuert das Gehirn und das Gedächtnis. Es stärkt das Qi.)
Die Forschung von Dr. Jedilo von der Johns Hopkins University School of Medicine in den USA ergab zudem, dass die positiven Eigenschaften von Curry auch auf Kurkuma und Quercetin zurückzuführen sind. Fünf Patienten mit fünf oder mehr präkanzerösen Darmpolypen aßen in der Studie dreimal täglich ein Curry mit 480 mg Kurkuma und 20 mg Quercetin. Die Ergebnisse: „Nach sechs Monaten verringerten sich Größe und Anzahl der Polypen bei allen fünf Patienten. Die durchschnittliche Anzahl der Polypen sank um 60 %, und auch die Polypengröße verringerte sich im Durchschnitt um 51 %.“ (Wichtig: Für eine optimale Wirkung sollte das Curry naturbelassen und mindestens einmal wöchentlich verzehrt werden.)
Zu den beiden Inhaltsstoffen, Kurkuma, das die Forscher für den wichtigsten krebsbekämpfenden Wirkstoff halten, und Quercetin, sagte Jedillo: „Wir haben den Probanden Quercetin in Mengen verabreicht, die ein durchschnittlicher Mensch über die Nahrung aufnimmt.“ Das stimmt, aber die Menge an Kurkuma ist um ein Vielfaches höher als die, die man täglich zu sich nimmt.
Die Hopkins-Studie wurde im Journal of Clinical Gastrointestinal and Hepatic Diseases veröffentlicht.
Kommentar
Einer der besten Tricks westlicher Pharmakonzerne ist es, die Öffentlichkeit zu verwirren. Sie nutzen die Unwissenheit der Verbraucher aus, um viel Geld zu verdienen. Sie behaupten, Vitamin C sei gut, meinen damit aber nicht, dass sich das von ihnen produzierte Vitamin C von dem in ihren Produkten beworbenen unterscheidet. Die Wirksamkeit von Vitamin C im Mund bezieht sich auf die Nährstoffe, die natürlicherweise aus Orangen oder Kiwis gewonnen werden – das stimmt zwar –, aber die von ihnen hergestellten Vitamin-C-Tabletten sind nicht mit diesen natürlichen Vitaminen vergleichbar. Diese Tabletten sind schlichtweg Betrug. Es gibt nicht nur keinerlei Beweise für ihre Wirksamkeit, sondern sie können auch Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose und Brustkrebs verursachen. Leser sollten sich daran erinnern, was ich bereits gesagt habe: Natürlich ist am besten. Mittlerweile gibt es viele Produkte auf dem Markt, die behaupten, aus natürlichen Vitaminen gewonnen zu sein. Auch das ist irreführend. Es gibt keine Tabletten für die wirklich natürlichen Vitamine, denn die Wahrheit ist: Sie alle sind in natürlichen Lebensmitteln enthalten.