Mütter, die mindestens sechs Monate stillen, haben laut einer heute im Journal of the American Medical Association veröffentlichten Studie möglicherweise ein geringeres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Die Forschung zeigt, dass sich das Diabetesrisiko mit jedem zusätzlichen Stilljahr verringert. Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass stillende Mütter stabilere Blutzuckerwerte aufweisen, doch diese Studie belegt erstmals, dass die Stilldauer mit einem geringeren Diabetesrisiko einhergeht. Forscher der Harvard Medical School und des Brigham and Women's Hospital untersuchten zwei Gruppen von Müttern – eine mit 83.585 und die andere mit 73.418 Müttern. Die Studie ergab, dass Frauen, die in den letzten 15 Jahren entbunden haben und gestillt haben, ein um 14 bis 15 Prozent geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes aufweisen. Ob das Diabetesrisiko auch für Frauen reduziert ist, deren Entbindung 15 Jahre zurückliegt, konnte die Studie jedoch nicht klären.
Etwa 90.000 amerikanische Frauen leiden derzeit an Typ-2-Diabetes.
Kommentar
Aus Sicht der orthodoxen chinesischen Medizin ist diese Art von Forschung fehlerhaft und unbegründet. Der sogenannte Typ-1-Diabetes in der westlichen Medizin gilt als Folge einer Impfung, während Typ-2-Diabetes durch ungesundes Essen oder übermäßige Nahrungsaufnahme verursacht wird. Stillen spielt dabei keine Rolle. Ich habe viele männliche Patienten mit Typ-2-Diabetes, die nie gestillt haben. Das ist ein eindeutiger Beweis.